EMS liefert Kostensenkung auf Rezept

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Susan Darling, Technical/Marketing Writer
Steigende Gesundheitskosten sind ein Problem in praktisch allen Industriestaaten. Das Gesundheitssystem in den USA ist hier keine Ausnahme. Auch der EMS Healthcare Informatics, ein Anbieter von Softwarelösungen für das Gesundheitswesen in New York, muss kontinuierlich Verwaltungskosten sparen und die Kommunikation mit den Leistungserbringern optimieren. Sehen wir uns diesen “Fall” und die Heilung durch BASIS näher an..

Der Patient:

  • EMS, Anbieter von Abrechnungsdienstleistungen und Softwarelösungen für das Gesundheitswesen.

Der Checkup ergab:

  • EMS hat die Aufgabe, hochwertige Gesundheitsservices zu ermöglichen - über alle Bedarfe und Lebensalter hinweg

  • EMS bedient fast zwei Millionen Menschen zu irgendeinem Zeitpunkt

  • Im Staat New York werden aktuell 360.000 Patienten von 390 Community Agencies, 84 Privaten Einrichtungen für stationäre Patienten, 157 Community Residential Programs, 674 Adult Care-Einrichtungen und 89 Adult Family-Heimen versorgt.

  • EMS setzt eine 200-User-Installation der Software DIAMOND 725 für private Krankenversicherer ein, die in PRO/5 geschrieben wurde

Die Diagnose

Die Leistungserbringer konnten nicht vorab feststellen, ob bestimmte Gesundheitsleistungen im Versicherungsumfang eines Patienten abgedeckt waren.

Dies führte zu verzögerter Leistungserbringung oder zu Kosten, bei denen nicht klar war, wer sie letztlich zu tragen hatte.


Die Therapie

Es liegt zwar nicht in der Macht des Softwareanbieters, die Gesundheitskosten insgesamt zu reduzieren. Aber es bestand die Möglichkeit, die Zahl der Rechnungen, die über nicht abgedeckte oder sachlich falsche Leistungen abgrechnet wurden, zu reduzieren. Die Einhaltung der Vertragsbedingungen im Freigabeprozess sollte es auch den Leistungserbringern ermöglichen, nicht abrechenbare Leistungen zu vermeiden und dadurch erhebliche Summen zu sparen. Dazu musste die richtige Information im Moment der Leistungserbringung vor Ort, z. B. im Krankenhaus, Pflegeheim oder beim ambulanten Service, zur Verfügung stehen.


Das Rezept

Die Softwarelösung sollte folgende Bedingungen erfüllen:


  • Über das Internet zugänglich

  • Cross-Plattform

  • Ressourceneffizient

  • Leicht zu pflegen

  • Intuitiv bedienbar

  • Leicht zu implementieren/schulen

  • Kosteneffizient

  • Technisch kompatibel mit der vorhandenen IT-Landschaft mit DIAMOND 725 und der aktuellen Hardware

Der President und CEO der EMS Healthcare Informatics, Dave Cominsky, und Senior Software Engineer Karin Parker besuchten die BASIS TechCon 2011, wo das Browser User Interface (BUI) von BASIS zum ersten Mal vorgestellt wurde. Einige Monate später wurde BUI in der DIAMOND User Group diskutiert, wo man sich über die ersten Erfahrungen mit der Implementierung und dem Praxiseinsatz austauschte.


Die interne Diskussion kam bei EMS in Gang, als der IT-Direktor der staatlichen Gesundheitsbehörde sich wegen der wachsenden Probleme mit der Leistungsfreigabe am Point of Delivery an EMS wandte. Karin Parker erinnert sich: “Nach dem TechCon-Besuch entstand die Idee für ein Webportal. Ich kannte mich damals noch nicht mit BBj aus, aber es schien sehr einfach zu sein, mit einer BUI-App die Businesslogik unserer vorhandenen Geschäftsanwendung zu nutzen.”


EMS verlängerte das Leben der DIAMOND-Lösung, indem sie in BUI neu geschrieben und deployed wurde.Über ein Provider-Portal konnte nun auf den Schadensverlauf zugegriffen werden. Um den Nutzern die gewohnte Bedienung zu bieten und die Implementierung zu erleichtern, gestaltete Karin Parker den BUI-Bildschirm so, dass er dem alten ASCII-Schirm ähnelte (Abb 1.)


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Abb 1. Legacy-Version des Schadenverlaufs in DIAMOND



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Abb 2. BUI-Bildschirme in Firefox, Chrome und Internet Explorer 8

Die neue BUI-Erweiterung hauchte der DIAMOND-Software neues Leben ein und erfüllte die Erfordernisse:


  • Plattformunabhängiger Zugriff über Browser

  • Beibehaltung der bisherigen Nutzungsbedingungen

  • Leichtes Deployment mit einem vertrauten, intuitiv zu bedienenden Interface

  • Kosteneffizienz, da die neue BASIS-Technologie zu unveränderten Lizenzkosten verfügbar war - nur der relativ geringe Aufwand für die Entwicklung des GUI-Interfaces schlug zu Buche.

Der Behandlungsverlauf

Die PRO/5-Anwendung DIAMOND plus Datenbank verblieben auf dem IBM AIX-Server. Für BBj setzte EMS einen zweiten Server mit Linux auf. Dort läuft die GUI-Version als Applikationsschicht auf der unveränderten Businesslogik in PRO/5. Der BBj-Server greift über den PRO/5 Data Server auf die Produktivdaten auf der AIX-Maschine zu. Auf einem dritten Server werden LDAP und der Web Server selbst gehostet, um die Darstellung der Anwendung auf die Desktop- und Tabletrechner der Anwender zu bringen.


Da BASIS LDAP unterstützt, konnte EMS ein kleines Frontend für die Prüfung der Zugangsberechtigung der Nutzer schreiben, das ins Portal integriert wurde, damit die User sich einloggen, bevor die Maske der BUI-Anwendung erscheint. Nach nur kurzem Training können die User nun nach Patientennamen oder Versicherungsnummer suchen und die Krankengeschichte aufrufen sowie vor Aufnahme einer Behandlung prüfen, ob diese durch den Versicherungsvertrag überhaupt abgedeckt ist.


Die BUI-Lösung zeichnet vor allem aus, dass alle Leistungserbringer nun von jedem Gerät die Anwendung starten können, das über einen Javascript-fähigen Browser verfügt (Abb 2). Dazu muss nichts extra installiert werden, keine JVM, keine anderen Programme von Drittanbietern - nichts. Karin Parker: “Viele Nutzer wollten den Internet Explorer verwenden. BUI läuft darin genauso wie auch in Firefox und Chrome.”


BUI gibt EMS zwar auch die Möglichkeit, mit Hilfe von CSS den Look der Web-Anwendung komplett umzugestalten, ohne die Businesslogik anpacken zu müssen. EMS entschied sich jedoch dafür, den Bildschirmaufbau ganz analog zum althergebrachten ASCII-Bildschirm zu gestalten, damit die User sich sofort zurechtfinden, und die Bedienung besonders intuitiv und ohne besondere Anwendertrainings möglich zu machen.

Die Behandlungsergebnisse

Da die BUI-App direkt auf die aktuellen Vertragsdaten in der Datenbank zugreift, haben die Leistungserbringer nun stets aktuelle Informationen über die Verfügbarkeit bestimmter Gesundheitsservices im Versicherungsvertrag des Patienten, und nicht wie bisher Daten, die bereits einige Tage oder Wochen alt sind. Ärzte und Krankenhäuser können nun von überall auf die gebündelten Patienteninformationen zugreifen und fundierte Entscheidungen treffen. Darüber hinaus verbessern sie potenziell ihren Cash Flow, weil sie wissen, ob dem Patienten eine Barrechnung gestellt werden muss.


Zeit für einen Gesundheits-Check?

Falls Sie ähnliche Probleme mit Kostendruck, Effizienz und Produktivität haben, könnte vielleicht auch für Sie BUI das richtige Rezept sein, um die Gesundheit Ihrer Anwendung nachhaltig sicherzustellen. Eine schmerzfreie, minimal-invasive BUI-Behandlung kann eventuell auch Ihrer kaufmännischen Gesundheit nützen. Machen Sie noch heute Ihren Termin!


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