Oracle’s Änderungen rund um Java – Lösungen für BBj

 

BASIS BBj unterstützt künftig OpenJDK und Oracle’s Java

 

BASIS wird zukünftig OpenJDK unterstützen, um unseren Kunden diesen Weg als Alternative zu Oracle’s kostenpflichtiger Java JVM anbieten zu können, denn OpenJDK bleibt weiterhin kostenlos. Für den Betrieb von BBj unter OpenJDK ist ein laufender SAM Wartungsvertrag erforderlich.

Bereits ab der kommenden Version 18.20 kann BBj unter OpenJDK 11 wie auch unter Oracle’s Java JDK 11 installiert und getestet werden. Seit September stehen bereits die BBj Nightly Builds für Tests mit Java 11 zur Verfügung. So kann jeder BBj Anwender frühzeitig alle notwendigen Vorbereitungen treffen, um auf OpenJDK umzusteigen beziehungsweise für kommende Versionen von Java gerüstet zu sein.

OpenJDK war bisher bereits als Community-Version von Java verfügbar und ist z.B. bei vielen Linux-Distributionen vorinstalliert. Unter https://openjdk.java.net/ bzw. der dort verlinkten Seite http://jdk.java.net/11/ kann sich jedermann – auch gewerbliche Anwender – kostenlos mit einer aktuellen leistungsfähigen Java-Distribution versorgen.

Da OpenJDK anders als Oracle’s Java versioniert wird und auch individuell in einzelnen Unterprojekten modifiziert und neu compiliert werden kann, ist für den Betrieb von BBj unter OpenJDK ein laufender SAM Wartungsvertrag erforderlich. Dadurch ist sichergestellt, dass immer eine zum laufenden Stand von OpenJDK passende BBj Version zur Verfügung steht. Bei Verwendung von Oracle JDK bleibt der bekannte Mechanismus mit dem möglichen Update der bootstrap.jar auch ohne laufenden SAM Wartungsplan einstweilen unverändert. Bitte verfolgen Sie auch künftige Ankündigungen von Oracle und BASIS zu dem Thema.

Siehe auch diese News von BASIS International vom 27. September 2018 in Englisch: BASIS Makes Available Pre-Release BBj for Java 11 Testing